Tour 10  Wüste, Taiga, Steppe, Pferde

Diese Tour verbindet die klassische Rundtour 3 aus dem Monrise Traveller Programm mit vier erlebnisreichen Reittagen in der Gebirgswaldsteppe des südlichen Changai. Die zwei Wandertage und etliche kleine Wanderungen inbegriffen ist es schon eine Aktivtour, bei der man sich auch körperlich fordern kann.  

Auf kurzen Wegen werden bei dieser Tour zunächst die Halbwüsten und Wüstenlandschaften der Gobi erreicht. Der erste große landschaftliche Höhepunkt ist die Geierschlucht im Gobi Altai, westlich von Dalanzadgad.

Für eine Wanderung in der Geierschlucht steht ein Tag zur Verfügung, anders als die meisten Touristen werden wir aber nicht nur das fast ewige Eis am Grund der Schlucht bestaunen, sondern danach eine Gebirgswanderung über Almen auf die Gipfelkette unternehmen. Das nächste Naturwunder wartet schon, es ist die Megadüne des Khongrijn Els. 

An einer Stelle, die  etwa 200 Meter hoch ist kann die Düne erklommen werden. Von dem bekannten Sandgebiet geht es Richtung Norden durch eine sehr abwechslungsreiche Wüstenlandschaft. Die für die Südwestgobi typischen Wüstenpflanzen wie der Saksaul und Kamledornsträucher bestimmen die weiten Ebenen, die Horizonte werden von Gebirgsketten des Gobialtai dominiert. Eine solche Gebirgskette wird am Arz Bogd auch noch einmal überwunden, bevor sich die Landschaft langsam wieder zur Steppe wandelt. Bei Arwaicheer ist dann das malerische Changai Gebirge erreicht.

Schnell ändert sich mit zunehmender Höhe das Bild und in der Landschaft zeigen sich erste Waldinseln. Am Pass südlich des Naiman Nuur Tales ist ein Camp geplant und der folgende Tag steht dann für eine weitere Tageswanderung zur Verfügung. In dieser Landschaft mit Seen, Wäldern und Gipfeln kann man sowohl Hochalpines als auch romantischen Mittelgebirgscharakter erkennen.

Der weitere Verlauf der Tour nach Norden quert einen bedeutenden Nebenkamm des Gebirges.    

Am Pass bei Bat Ulziit wird der Blick frei auf die dichten Lärchen- und Kiefernwälder und die 3000 Meter hohen Gipfel des südlichen Changai. Die folgende Flusslandschaft des Orchon mit seinen Canyons und dem bekannten Wasserfall stehen für das Idealbild von der mongolischen Weidelandschaft mit Yaks, Pferden, Schafen und Ziegen schlechthin.

In dieser Landschaft finden dann auch die vier Reittage statt. Geritten wird nur mit Tagesgepäck und je nach Konstellation der Teilnehmer und Wetterlage zwischen 20 und 40 Kilometer am Tag. Die Übernachtungscamps werden in der Regel verändert, so dass eine kleine Rundtour zusammenkommt. Die Reittage sind auch für Anfänger geeignet, wobei man auch Etappen aussetzen kann und dann mit dem Fahrzeug die Strecke zurücklegt.

Den Abschluss der Tage im Changai bildet die alte Hauptstadt Kharkhorin und das Kloster Erdene Zuu. Die Rückfahrt nach Ulaanbaatar durch eine weite Steppenlandschaft lässt sich auf der Asphaltstraße recht schnell bewältigen, ein Novum, denn der übrige Teil der Tour führt über Pisten und Fahrspuren im Gelände. Die interessante Wüstenlandschaft der Gobi und der Steppenzone wird vor allem dadurch so intensiv erlebbar, da die täglichen Camps immer in der freien, scheinbar endlosen Landschaft aufgeschlagen werden.

Tourskizze

Leistungen

  • Tour wie beschrieben
  • Verpflegung europäisch (Outdoor)
  • Dolmetscher (deutsch)
  • erfahrenes Begleitpersonal
  • Nationalparkgebühren
  • individuelle Gruppenreise mit 5-8 Teilnehmern 

 

Reisezeit

  • 15 Tage, Wunschtermin noch möglich, Anmeldung unter cdm@geu.de 
  •  Anreise bis Ulaanbaatar individuell 

Preis: 1590 Euro pro Person  für die Kleingruppenreise zum o.g. Festtermin

Abholung vom Flughafen für 15 Euro pro Person möglich

als individuelles Angebot zum Wunschtermin für   2 Personen  2250 Euro p.Person  

                                                                                3 Personen  1790 Euro p.Person


aktuelle Bilder zur Tour 10 über facebook

Bilde siehe auch Album zur Tour 3

Der Weg ist das Ziel

Grundsätzlich liegen unseren Touren relativ genaue Pläne zum Ablauf der Tour und den einzelnen Tagesetappen zu Grunde. Auf eine Veröffentlichung in der Tourbeschreibung haben wir aber bewusst verzichtet. Der Ablauf soll so eine gewisse Flexibilität behalten.
Es können sich zum Beispiel durch schlechte Pistenverhältnisse, eine Reifenpanne aber auch durch einen spontanen Aufenthalt bei einer Viehzüchterfamilie Verzögerungen ergeben, bei denen der geplante Übernachtungsort dann nicht mehr sinnvoll erreichbar ist. Es kann auch auf Grund der Witterung sinnvoll sein den Plan etwas zu ändern, bei einem Sturm einen windgeschützten Platz aufzusuchen oder bei Regen am Vormittag einfach mal später zu starten. Auch kann man an einem windigeren Abend mal an einem See Zelten an dem sonst die Mücken Party feiern würden.

Grundsätzlich ist es für einen erfahrenen Guide in der Mongolei praktisch immer möglich einen geeigneten Zeltplatz zu finden und es ist besser rechtzeitig am Abend einen guten Platz erreicht zu haben als im Dunkeln die Zelte aufzubauen, was wir immer vermeiden wollen. Insofern haben wir unsere Tourbeschreibungen nicht nach dem Schema aufgebaut, heute sehen Sie dies und morgen kommen wir dort an, sondern wir beschreiben darin eher die unterschiedlichen Landschaften die durchfahren werden und nach unserer Meinung auch den hauptsächlichen Reiz einer solchen Reise ausmachen.